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Text: gip (aus dem Hamburger Abendblatt vom 7. April 2010)
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Der Harburger Bezirksabgeordnete Muammer Kazanci (SPD) will im Bemühen, ein System aus StadtRAD-Stationen und Leihfahrrädern im Bezirk Harburg einrichten zu lassen, nicht aufgeben. Dass sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) mit der Begründung „zu wenige Nutzer für einen wirtschaftlichen Betrieb" gegen Harburg entschieden habe, sei unbegreiflich. Kazani: „Leihstationen an den S-Bahnstationen Harburg, Harburg Rathaus, Heimfeld, an der TU Hamburg-Harburg und im Harburger Binnenhafen lassen eine hinreichende Auslastung erwarten." Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion kündigt an, in der Angelegenheit so lange weiter zu drängen, bis die BSU die Harburger Argumente annimmt und die „falsche Entscheidungen revidiert".
Die BSU hatte entschieden, das Hamburger Netz aus 69 Leihstationen um weitere 13 Stationen auszubauen, darunter erstmals auch südlich der Elbe, an der S-Bahnstation Veddel, dem Stübenplatz sowie dem Bürgerhaus Wilhelmsburg. Kazanci: „Dass Harburg bei der Verteilung komplett leer ausgeht, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar."
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