Der Harburger Bezirksabgeordnete Muammer Kazanci (SPD) will im Bemühen, ein System aus StadtRAD-Stationen und Leihfahrrädern im Bezirk Harburg einrichten zu lassen, nicht aufgeben. Dass sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) mit der Begründung „zu wenige Nutzer für einen wirtschaftlichen Betrieb" gegen Harburg entschieden habe, sei unbegreiflich. Kazani: „Leihstationen an den S-Bahnstationen Harburg, Harburg Rathaus, Heimfeld, an der TU Hamburg-Harburg und im Harburger Binnenhafen lassen eine hinreichende Auslastung erwarten." Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion kündigt an, in der Angelegenheit so lange weiter zu drängen, bis die BSU die Harburger Argumente annimmt und die „falsche Entscheidungen revidiert".
Die BSU hatte entschieden, das Hamburger Netz aus 69 Leihstationen um weitere 13 Stationen auszubauen, darunter erstmals auch südlich der Elbe, an der S-Bahnstation Veddel, dem Stübenplatz sowie dem Bürgerhaus Wilhelmsburg. Kazanci: „Dass Harburg bei der Verteilung komplett leer ausgeht, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar."
Es gibt eine Reihe Sackgassen im Kreisgebiet - viele davon sind aber nur für den Kfz-Verkehr irgendwann zu Ende, während Fußgänger oder Radfahrer durchaus einen Durchlass haben und so eventuell einen Abkürzung ihres Weges nehmen können.
Nicht jeder kennt diese durchlässigen Sackgassen. Vor einigen Jahren hat daher der ADFC schon viele dieser Sackgassen mit einen speziellen Aufkleber gekennzeichnet, um auch Ortsfremden die Durchlässigkeit dieser Stichstraßen erkennbar zu machen. In der Zwischenzeit sind einige dieser Schilder ausgetauscht, neue Sackgassen hinzugekommen, usw. usw. Dies hat zur Folge, dass es hier inzwischen wieder unechte Sackgassen gibt, bei denen dieser Hinweis auf die Durchlässigkeit fehlt.
Manchmal bemerken wir das natürlich selbst – oft aber auch nicht. Deshalb sind wir bei der Abhilfe des Problems auch auf Sie angewiesen. Also: wenn Sie eine solche „unechte Sackgasse“ kennen, bei der diese Kennzeichnung fehlt - Teilen Sie es uns mit, über e-mail, per Post (ADFC KV Harburg, Am Steinberg 2, 21271 Hanstedt) oder rufen Sie uns an (04185) 792044.
Das Wort "Recycling" hat in Kopenhagen eine neue Bedeutung erhalten: Es steckt darin "Cycling", also Radfahren, und in der Hauptstadt Dänemarks wird nun darunter auch die Erneuerung des Radverkehrs verstanden.
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Kopenhagen möchte als Ganzes eine fahrradorientierte Stadt werden, eine "Velo-City". Passend zu diesem, für 2015 angepeilten Ziel, ist auch, dass dieses Jahr die Fahrradkonferenz "velocity" in Kopenhagen stattfindet.
Am 25. Januar fand die diesjährige Mitgliederversammlung des ADFC Kreisverband Harburg-Land statt. Trotz des sehr winterlichen Wetters haben 34 Mitglieder den Weg zum Tagungsort, dem Hotel Maack in Seevetal, gefunden.
Nach einem Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres dankte der Kreisvorsitzende, Volker Bandke, den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Klaus Boenert und Wilfried Luhn sowie dem Mitbegründer des ADFC Kreisverbandes und langjährigen Vorstandsmitglied Michael Mühlbauer für ihre engagierte Arbeit und händigte ihnen eine Ehrenurkunde sowie die Ehrennadel des ADFC und ein kleines Präsent aus.
Dem Bericht der Schatzmeisterin schloß sich die Aussprache über die Aktivitäten sowie der Bericht der Kassenprüfer an. Es gab keinerlei Beanstandungen, Schatzmeisterin und Vorstand wurden ohne Gegenstimme entlastet.
Vor den Vorstandswahlen stand noch ein Beschlussantrag zur Diskussion. Nach reger, aber sachlicher und fairer Debatte wurde beschlossen, dass der Kreisverband unter dem Namen "ADFC Kreisverband Harburg e.V." in das Vereinsregister eingetragen werden soll.
Zum Abschluss standen dann noch Wahlen auf dem Programm. Einstimmig wurden Volker Bandke als Vorsitzender, Alexa Vetter als Schatzmeisterin sowie Volker Schmitz als stellvertretender Vorsitzender im Amt bestätigt. Neu in den Vorstand hineingewählt wurde Gerd Schneidereit, ebenfalls als stellvertretender Vorsitzender. Zusätzlich wurden noch die Delegierten zur Landesversammlung gewählt, und dann ging ein langer, ereignisreicher Abend zu Ende.